1. August 2011 16:27 Uhr
Gips. Schon ewig habe ich nichts mehr mit Gips gemacht, außer mal eine Erbse drin versenkt (Das kleine Erbschen saugt sämtliches Wasser aus einem Gipsklumpen, sprengt ihn und dann wächst sogar eine Erbsenpflanze daraus! Wenn man mit der Freude haben will sollte man ihr dann allerdings etwas Erde und weiteres Wasser gönnen.). Gips ist lustig. Einmal ein- und ausgeatmet und das Zeug ist hart. (Deshalb ist es schön, dass es zum Wände verspachteln Spachtelmassen gibt, die sich ein paar viele Atemzüge mehr verarbeiten lassen. Doch zurück zum Gips.) Ich versuche mich gerade an einer Gießform. Ich frage mich allerdings schon, ob ich das Positiv jemals wieder aus dem Gips heraus bekomme. Gut, dass es nur ein Testlauf mit einer Erdnuss und einer Walnuss ist. ich bin gespannt auf Morgen!
Kopfsalat
18. Juli 2011 16:08 Uhr
… und dann, ganz plötzlich, und fast etwas unpassend, wenn man das Trübsal vorher bedenkt, ist es da. Ein großes, überschwemmendes Glücksgefühl, wie aus heiterem Himmel, während ich durch den Regen radle. Und alles ist wieder gut. Solche Sonntage sind mir die liebsten!
Kopfsalat
1. Juni 2011 10:25 Uhr
Wer auch als Vegetarier gerne mal so aussehen mag, als hätte er eben ein Huhn geschlachtet, dem kann ich empfehlen ein Kilo Kirschen zu entsteinen.
Kopfsalat
29. Mai 2011 12:53 Uhr
Es ist wie ein Wunder, das alles, die Musik. Manche Melodien kann ich im Kopf zwar hören, aber nicht mitsummen. Die Gesamtheit ist präsent, aber nicht in Einzelheiten zerlegbar und schon gar nicht reproduzierbar. Letzte Woche hab ich zufällig Noten einer solchen Melodie gefunden, und es ist so überwältigend! Dass etwas für mich Koplexes, das vorher nicht anfassbar war, nun in Details vor mir liegt und greifbar wird, sich mir erschließt. Das ist wie ein Wunder. Warum nur habe ich nicht schon vor Jahren angefangen Klavier spielen zu lernen?
Kopfsalat
4. Mai 2011 15:52 Uhr
Es gibt so Tage … heute zum Beispiel. Kopfschmerztabletten machen meinen Kopf zur flauschigen Wattewolke. Fühlt sich nicht schlecht an, denkt aber schlecht: aus Versehen alle im Browser gespeicherten Passwörter gelöscht (inklusive Benutzernamen). Und ich mache seit Stunden vom selben Motiv Fotos, und das einzige perfekt scharfgestellte ist falsch beleuchtet. Menno. Ich koch mir jetzt erst Nudeln zum Trösten, und dann werde ich mich weiter mit der Fotografie vergnügen. So schwer kann das doch nicht sein. Guter Laune bin ich übrigens trotz allem.
Kopfsalat
29. April 2011 10:02 Uhr
Die Frau, zum ersten Mal beim Spinning=Indoorcycling: Hallo, ich bin zum ersten mal hier und hab das noch nie gemacht. Man hat man mir alles genau erklärt, es sei auch wirklich ganz leicht. Nach 10 Minten war ich hochrot, mein Herz hat mir fast die Augen aus dem Kopf gehämmert, ich hab asthmatisch gehechelt und bin nahezu vom Rad gekippt, von den Muskelschmerzen in den Beinen gar nicht erst zu reden – während alle anderen entspannt, frisch und mühelos vor sich hin strampelten. Mann, kam ich mir doof vor, als hätte ich noch nie auf einem Rad gesessen. (Dann habe ich ein kleines Detail am Rad entdeckt: “Einstellrad für den Widerstand”, das hat man mir vorher wohl vergessen zu sagen.)
Kopfsalat
1. März 2011 17:52 Uhr
Gestern habe ich mich sehr gefreut, als ich im Second-Hand-Laden einen Locher für 1€ gekauft habe. Ich freue mich sogar heute noch darüber. Nicht nur, dass ich bestimmt 2 € im Vergleich zu einem neuen Locher gespart habe (lächerlich, ich weiß, es macht mich aber trotzdem glücklich), es ist auch derselbe, wie ich ihn Zuhause habe. Das ist beim Suchen äußerst praktisch, weil ich jetzt gar nicht umdenken muss. Ha!
Kopfsalat
13. Februar 2011 15:49 Uhr
Wie man klar erkennen kann, ist in der Überschrift das Thema “Pollenflug” rein typografisch umgesetzt. Und darum, und um nichts anderes geht es heute auch: Zuhause sitzt ein schlecht gelauntes, schniefendes Gewitterwölkchen, das sich den pollenfreien Winter zurückwünscht. Immerhin sind die Tempos hübsch. Auch wenn mich gute Tipps wie “Kopf hoch!” eher aggressiv machen.
Kopfsalat
8. Dezember 2010 22:56 Uhr
Nichte (11) und Schwester (38). Ich bin total offen für gute Vorschläge für Weihnachtsgeschenke! Sind beides eher so Natur- und Sportmädels, “natürlicher Typ”, wie man so schön sagt.
Kopfsalat
17. November 2010 18:11 Uhr
Was bleibt, wenn man vom Leben die Hektik und Betriebsamkeit subtrahiert?
Das übrig bleibende Häufchen Durcheinander habe ich versucht in drei große Schubladen zu sortieren:
S L O W – runterkommen // W H I T E – ausruhen // W O O D – weitermachen.
Und hier bist du eingeladen, in den Schubladen zu stöbern:



Meine neue Herbstwinter-Kollektion “S L O W – W H I T E – W O O D” lauscht dem Rhythmus von Entschleunigung, Ruhe und Neustart – wie sich eine Raupe in ihren Kokon einmummelt, schläft und als Schmetterling wieder herausklettert, etwa. Das Ergebnis ist mal laut und mal leise und umfasst Produkte wie T-Shirts mit Platz für Gedanken, Armbanduhren, die statt einer Uhrzeit das Statement “Ich habe Zeit!” anzeigen, einem sehr beruhigenden Regenmobile und “Popo hoch!”-motivierenden Schreibblöcken.
Das Kartenset “S L O W – W H I T E – W O O D” gibt es auch zu kaufen, und wer das gerne hätte aber gerade keine Kohle hat, dem schenk ich das auch mit Vergnügen, lass es mich einfach wissen. (Schreibe dazu einfach einen Kommentar – die Mailadresse die du dafür angeben musst seh’ nur ich und kann dir dann antworten – oder eine E-Mail an post(at)hannafaktur.de)
Hannafaktur,Kopfsalat